Legacies of the Cold War. Eighth international conference in the series "Between 'Total War' and 'Small Wars'. Studies in the Societal History of the Cold War"

Ort
Hamburg
Veranstalter
Bernd Greiner / Tim B. Müller / Dierk Walter / Claudia Weber, Hamburger Institut für Sozialforschung
Datum
24.08.2011 - 26.08.2011
Von
Frank Reichherzer, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Es ist nun schon mehr als zwanzig Jahre her, dass der Eiserne Vorhang fiel und mit ihm ein Ordnungsmuster verschwand, das die Welt in zwei Lager teilte. Doch was bleibt von der sich hinter den Worten "Kalter Krieg" verbergenden, die Welt ordnenden Struktur, die Gesellschaften überall in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die feinsten Poren durchdrang? Was bleibt von den Strukturen, Praktiken und Institutionen des Kalten Krieges? Welche Aspekte prägten direkt und indirekt die Welt nach dem Kalten Krieg bis in unsere Gegenwart? Dieser großen Fragestellung nach Kontinuitäten, Brüchen, Transformationen und Erblasten von Entwicklungen des Kalten Krieges nahm sich die Konferenz "Legacies of the Cold War" am Hamburger Institut für Sozialforschung an. Sie bildete den Schluss einer Serie von acht großen internationalen Tagungen, welche maßgeblich die Geschichtschreibung für die Zeit des Kalten Krieges befruchtet haben. Der Titel wie auch die Tatsache, die letzte Konferenz in einer Reihe zu sein, legte auf den ersten Blick die Vermutung nahe, hier könne es sich um eine Bilanz handeln. Die Konferenz markierte jedoch keinen Abschluss. Im Gegenteil: Sie skizzierte – um es vorwegzunehmen – die Umrisse eines neuen ungemein anregenden Forschungsfeldes. Die mit dem unscharfen, aber offenen und so auch die Diskussion antreibenden Begriff der "Legacies" verbundenen Fragen ermöglichten zum einen die Verortung und Wirkung des Kalten Krieges in der Geschichte des 20. und noch jungen 21. Jahrhunderts und zum anderen einen erkenntnisfördernden Blick auf die gegenwartsnahe Zeitgeschichte nach 1989/91.

Die Leitfragen der Konferenz präzisierte BERND GREINER (Hamburg) in seinem Einführungsvortrag. Er umriss die Suche nach dem politischen, sozialen, militärischen und kulturellen Erbe der Epoche des Kalten Krieges. Was geschieht mit den antagonistisch konzipierten ideologischen Energien, die den Kalten Krieg prägten? Was geschieht mit den Gewaltpotenzialen der "culture of security" und der Mobilisierung der Gesellschaft und den massenhaft angehäuften militärischen Ressourcen, welche die Blockkonfrontation prägten? Welche Rolle spielen die Bereiche Umwelt und Wirtschaft?

Auf dem ersten Panel beschäftigten sich Spezialisten der außereuropäischen Geschichte mit neuen und alten Konfliktlinien. Unterschiedliche Aspekte und Ansätze wurden deutlich. LORENZ LÜTHI (Montreal) argumentierte, dass die rasante politische und wirtschaftliche Entwicklung Chinas zwar unter den Umständen des Kalten Krieges und seines Endes von statten gingen, aber den innerchinesischen Faktoren nicht zu unterschätzende Wirkung zukam. Dadurch, dass China sich zwar ideologisch zu einem Lager bekannte, aber auch Modelle des Westens zur Modernisierung des Landes integrierte, transzendierte China – so Lüthi – spätestens seit den 1970er-Jahren die bipolare Ordnung des Kalten Krieges, was den (Wieder)aufstieg Chinas somit nur bedingt als Folge des Kalten Krieges erscheine lasse. BERND SCHÄFER (Washington) plädierte für die Betrachtung regionaler Ereignisse in ihrer internationalen Dimension. Am Beispiel Indonesiens zeigte er auf, wie die Massaker an Mitgliedern der Kommunistischen Partei, der Suharto-Putsch und die Verdrängung der Debatte um diese Ereignisse von 1964/65 mit der Bewertung der Rolle des "Westens" einerseits in die Logik und Interessen des Kalten Krieges eingebunden gewesen waren und andererseits die die indonesische Gesellschaft bis heute prägen. MANISH PRIYADARSHI (New Delhi) blickte auf die Zeit nach dem Kalten Krieg und entwickelte vom Ende der bi-polaren Weltordnung ausgehend Szenarien für die zukünftige Entwicklung Südasiens. Er skizzierte so das Aufkommen und den möglichen Verlauf neuer globaler Konfliktlinien in einer multipolaren Welt mit wechselnden Koalitionen. Alten "Frontlinien" nahm sich HARTMUT QUEHL (Freiburg) an. Er verglich drei "liberation fronts" im globalen Süden und ging deren von Pragmatismus geleiteten Übergang zu neuen Staatsformen nach dem Verlust des sozialistischen Ideologieangebotes nach.

Atomwaffen und Atomkraft waren eine Signatur der Epoche des Kalten Krieges. Den Formen dieser Erbschaft ging das zweite Panel nach. MELANIE ARNDT (Potsdam) betrachtete auf der transnationalen Ebene Überschreitungen des Eisernen Vorhangs und Transfers im Kontext der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Am Beispiel der Verschickung von ukrainischen Kindern in die Bundesrepublik machte sie auf entstehende zivilgesellschaftliche Verflechtung, soziale Netzwerke und Wissenstransfers über die Blockgrenzen hinweg und deren Nachwirkungen aufmerksam. Der nuklearen Bedrohung durch Atomwaffen wendeten sich auch die anschließenden Vorträge zu. CHRISTOPH LAUCHT (Liverpool) begründete die Entscheidung zur Modernisierung der britischen Atom-U-Boot-Flotte und die Entscheidung zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien mit dem Aufrechterhalten einer nationalen und unabhängigen "Politik der Abschreckung". Die Fähigkeit zur nuklearen Abschreckung wurde zu einem stabilen Deutungsmuster des Kalten Krieges. Nach seinem Ende wurde der Besitz von Atomwaffen zu einer Ressource national bestimmter symbolischer Politik und diente der Inszenierung von Sicherheit und Unabhängigkeit und sicherte Geltungsansprüche ab. DAVID PARKER (London) und HEATHER WILLIAMS (London) knüpften an diese Kontinuitätslinien an und widmeten sich der Neuauflage der START-Verhandlungen zwischen den USA und Russland. Sie wiesen auf Seiten der USA im Umfeld des Weißen Hauses, des Senats, der Berater und Verhandlungsdelegationen keine grundlegenden neuen Wahrnehmungsmuster und Haltungen gegenüber Russland nach. Letztendlich zeigten sich trotz aller rhetorischen Bekundungen einer neuen Form der Partnerschaft Positionen, die bereits die Beziehung zwischen den USA und der UdSSR bestimmt hatten. Kontinuitäten anderer Art untersuchte MIK BRODERICK (Perth) in der materiellen Kultur. Broderick skizzierte anhand von eingehenden Beispielen die popkulturelle Dimension der "nuclear-era" und zeigte, wie während des Kalten Krieges entstandene Topoi nach dessen Ende ihren Weg in Darstellungsformen der postmodernen, digitalisierten Welt fanden.

Das dritte Panel griff die Debatten über Kontinuitäten und Brüche auf, fokussierte nun aber auf Paradigmenwechseln im strategischen Denken und überprüfte deren Reichweite. ROY DE RUITER (Amsterdam/Breda) suchte in Weißbüchern danach, wie die niederländischen Streitkräfte mit dem Ende der Blockkonfrontation umgingen. Das Wegbrechen der imaginierten Bedrohung durch die UdSSR führte nach de Ruiter zunächst zu Anomalien und Irritationen im niederländischen Militär. Die Initiative ziviler politischer Kräfte habe in den Niederlanden zu Umstrukturierungen, Kürzungen, Effizienzsteigerungen, neuem Einsatz- und Bedrohungsszenarien – kurz zur Transformation der Streitkräfte und zu einem Abschied vom sicherheitspolitischen Paradigma des Kalten Krieges geführt. JAMES S. CORUM (Tartu) richtete den Blick auf diese scheinbar neuen Kriegsbilder. Ausgehend vom Befund, dass gerade der Kalte Krieg von unzähligen "kleinen Kriegen" geprägt war, stellte Corum die These auf, dass das dabei von den USA bis 1989 mannigfaltig erworbene Wissen und die Instrumente für eine erfolgreiche Behandlung von "kleinen Kriegen" und "Aufständen" in Vergessenheit geraten wäre und derzeit mühsam wieder neu gelernt und reaktualisiert werden müsse. Kontinuitäten und Anpassung machte hingegen SEAN N. KALIC (Fort Leavenworth) aus. Kalic verfolgte den sicher nicht im Kalten Krieg erfundenen aber wirksamen Topos "us vs. them". In den 1990er-Jahren identifizierte Kalic die fast schon neurotische Suche nach immer neuen Bedrohungen und den daraus sich ergebenden permanenten Umstrukturierungen der Streitkräfte. In Folge von 9/11 habe dies – so Kalic – ein Ende gefunden. Mit dem "war on terror" bildeten sich feste Strukturen im Aufbau und der Ausrichtung des Militärs aus. JAN ASSMUSSEN (Flensburg) verfolgte dann die Renaissance pragmatischer Politik aus der Zeit der Nixon-Administration (von Assmussen als "cold war realism" bezeichnet), die er von einer mit normativen Implikationen aufgeladenen Politik beispielsweise der Reagan-Zeit unterschied. Assmussen vertrat die These, dass unter den Präsidenten George W. Bush und Barack Obama die pragmatischen Politikansätze der so genannten Nixon-Doktrin ein Wiederbelebung erfahren hätten. Dem für die strategische Planung ungemein wichtige Figur des "defense intellectuals" widmete sich ROLF HOBSON (Oslo). Hobsons Interesse galt der Praxis der Politikberatung durch defence intellectuals. Er machte in seinem Vortrag auf den Druck der "industry of defence analysis" aufmerksam, ständig neue (oder neu erscheinende) Konzepte auf dem Markt der Politik und des strategischen Denkens zu werfen. Die wissenschaftlich zweifelhaften Argumentationen und Begründungen der sicherheitspolitischen Moden führte Hobson zur Schlussfolgerung, dass komplexe, wissenschaftlich-kritisch fundierte Doktrinbildung Mangelware sei.

Zu Beginn des vierten Panels hielt VOJTECH MASTNY (Zürich) ein Plädoyer für die Interpretation und Periodisierung des Kalten Krieges und für die Zeit nach 1989 anhand des Begriff der "Sicherheit" und seiner Wandlungen. Der Leitlinie der Sicherheitsvorstellungen folgend beleuchtete OLIVER BANGE (Potsdam) anhand einer Fallstudie Reichweite und Grenzen der frühen Kooperation zwischen den ehemaligen Militärblöcken und sich wandelnden Vorstellungen von Sicherheit und Partnerschaft. Anhand der Nutzung von russischen Kampflugzeugen (MiG-29) der ehemaligen Luftwaffe der DDR durch die Bundeswehr untersuchte Bange eine Phase der intensiven Rüstungskooperation und Öffnung, die mit dem neuen Jahrtausend wieder in die Logik der Bündnissysteme, das Misstrauen und die Ängste des Kalten Kriegs zurückfiel und zum Verkauf der Flugzeuge führte. VICTORIA VASILENKO (Belgorod) nahm sich vor dem Hintergrund der Integration ehemaliger Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes in die politischen und militärischen Strukturen und Institutionen des Westens exemplarisch der aktuellen russisch-polnischen Beziehungen an. Entlang der Debatten über "Sicherheit" in beiden Ländern identifizierte sie zahlreiche Felder in denen einerseits die Logik des Kalten Krieges weiter handlungsleitend wirkt, sich aber andererseits Prozesse zeigen, gerade diese zu überwinden.

Mit seinem Blick auf den "nationale security state" widmete sich das fünfte Panel einem maßgeblich vom Kalten Krieg bestimmten Erfahrungsraum und machte auf die Reaktualisierung bestehender Muster und Techniken vor allem im Bezug auf 9/11 aufmerksam. BERND GREINER (Hamburg) zeigte, wie die Konstellation des Kalten Krieges als "game changer" in Fragen von Sicherheit, Krieg und Frieden eine immense Gewichtsverlagerung im Machtgefüge hin zur Exekutive – zum Weißen Haus mit seinen Beraterstäben – zur Folge hatte. In der Erfahrung und dem eingespielten Muster des national security states der Zeit des Kalten Krieges sah Greiner die Grundlage für eine erneute Selbstentmachtung des Kongresses und die Stärkung des Präsidenten im "war on terror". Die Erfahrung des Kalten Krieges hatte daher eine nachhaltige Störung des fein austarierten Prinzips der "checks and balances" zur Folge. Einem Untersuchungsgegenstand der besonderen Art wandte sich JOHN P. BAESLER (Saginaw Valley) zu: dem Lügendetektor. Baesler zeigte, wie der Lügendetektor – eine höchst zweifelhafte Technik – sich im Kalten Krieg trotz seiner bekannten Schwächen zu einem beliebten Überwachungs- und Selektionsinstrument zum Aufspüren von "Kommunisten" entwickelte und im Kontext von 9/11 vom Sicherheitsapparat trotz der immanenten Schwäche wieder in großem Umfang eingesetzt wurde. Denn wieder einmal galt es, scheinbare Sicherheit und Eindeutigkeit dort (technisch/wissenschaftlich) herzustellen, wo das Unsichere und Vage herrschten. BETTINA GREINER (Berlin) nahm die Folterbilder von Abu Ghraib zum Ausgangspunkt, um nach der Rolle der Folter im "war on terror" und ihren Wurzeln im Kalten Krieg zu fragen. Sie legte konzise die Geschichte und Entwicklung des Diskurses über Folter dar. Sie kam dabei zum Schluss, dass diese Bilder keine singulären Taten Einzelner oder aus Kriegen bekannte radikalisierte Dynamiken vor Ort dokumentierten, wie öffentliche Verlautbarungen es verkündeten, sondern ihren Ausgangspunkt in der Politik und in staatlichen Institutionen haben. Sie zeigte, wie die Bedrohung der zum Letztwert stilisierten "nationalen Sicherheit" Potenziale freisetzte, moralisch-ethische Hemmungen in Politik und im Staatsapparat abbaute und letztlich dazu führte, für "Sicherheit" alles zu tun.

Das sechste Panel untersuchte blocküberschreitende Aktivitäten und lenkte den Blick auf das "globale Bewusstsein" als Folge des Kalten Krieges und seines Endes. In diesem Sinne rückte SARAH B. SNYDER (London) mit Internationalen Nicht-Regierungsorganisationen transnationale Akteure par excellence in das Zentrum ihres Interesses. Am Beispiel von internationalen Menschenrechtsorganisationen legte sie deren Entwicklung und spezifische Prägung durch den Kontext des Kalten Krieges dar. Sie beschrieb, wie Kontakte entstanden und sich ein transnationales Netzwerk von Aktivisten herausbildete. Mit Helsinki-Watch – zunächst als "Waffe" des Westens konzipiert – lieferte Snyder ein Beispiel, an dem sie das Aufbrechen der bipolare Ordnung durch eine internationale Menschenrechtsorganisation und deren Beitrag zum Aufbrechen des binären Denkens aufzeigte. Dieser Prozess mündete mit dem Ende des Kalten Krieges in neuen Themen und globalen Aktivitäten von Menschenrechtsorganisationen. JAMES B. SEDGWICK (Vancouver) legte dar, dass mit Blick auf das Internationale Recht Kalter Krieg gemein hin als eine Art Leerstelle zwischen den Kriegsverbrecherprozessen in Tokio und Nürnberg und den sich schnell nach 1989/91 herausbildenden internationalen Rechtsregimen begriffen wird. Sedgwick zeigte anhand der Völkerrechtler Benjamine B. Ferencz und Harold J. Evans, dass der Kalte Krieg jedoch keine Stagnation für die Entwicklung des Internationalen Rechts bedeutet, sondern maßgebliche Ideen und Konzepte entwickelt wurden, die nach 1989/91 zum schnellen Aufbau von Institutionen (Internationaler Strafgerichtshof) und Völkerrechtsregimen führte. THORSTEN SCHULZ (Köln) verfolgte die Spur des "erweiterten Sicherheitsbegriffs" der 1990er-Jahre und das Bewusstsein globaler Risiken in den Kalten Krieg. Am Beispiel des 1969 auf Initiative Richard Nixons in der NATO gegründeten "Committee on the Challenges of Modern Society" zeichnete er die Entwicklung einer "environmental, security culture" von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart nach. ROBERT JACOBS (Hiroshima) erläuterte, wie die atomare Bedrohung verbunden mit den Stichworten "global death" oder "one destiny", aber auch die realen Atomwaffentests mit ihrer nahezu weltweit spürbaren radioaktiven Verseuchung (z.B. Fallout) maßgeblich zu einem globalen Bewusstsein beigetragen haben. Für Jacobs war das Verständnis von der Vernetzung der Welt und die sich daraus ergebende Interdependenz eine zentrale "cold war nuclear weapon legacy", die direkt von der Problemwahrnehmung des „global warming“ beerbt wurde.

Der mit Kommentatoren (Jost Dülffer, Bernd Greiner, Mark Kramer, Robert McMahon, Vojtech Mastny, Holger Nehring, Christian Ostermann) eingeleiteten Abschlussdiskussion gelang es, die Fäden der Vorträge und lebhaft geführten Diskussionen aufzugreifen. Die Abschlussdiskussion fügte die zahlreichen Facetten der Tagung zu einem Gesamtbild zusammen. Aus dem Material der von der Tagung angestrebten Bestandsaufnahme zeigten sich die Umrisse eines neuen Forschungsfeldes.

Die Suche nach "cold war legacies" machte das Potenzial deutlich, den Kalten Krieg zu historisieren und nach den Transformationen und Erbschaften der Welt nach seinem Ende zu fragen. Betrachtet man das Ende des Kalten Krieges als Scharnierphase, dann wird es möglich sowohl das Bild des Kalten Krieges wie auch der gegenwartsnahen Zeitgeschichte zu präzisieren. Somit war das letzte Treffen der Tagungsreihe eine Tagung, die keine Fragen löste, sondern zahlreiche neue aufwarf. Dass diese im bewährten Rahmen weiter verfolgt werden, wäre sehr zu wünschen.

Konferenzübersicht:

Bernd Greiner: Opening Remarks

Panel 1 Future’s Past: Global Entangled Legacies

Corinna Unger: Modernization, Globalization and Global Future (has been canceled)

Lorenz Lüthi: The rise of China. The most significant legacy of the Cold War?

Bernd Schäfer: Indonesia. The violent legacy

Manish Priyadarshi: South Asian Future

Hartmut Quehl: "Liberation fronts” after the Cold War. Eritrea, Kurdistan, Nicaragua

Panel 2 Nuclear Past and Future

Melanie Arndt: The Disaster That Did Not Stop at the Iron Curtain. Perceptions and Legacies of Chernobyl in Eastern and Western Europe

Christoph Laucht: Back to the Nuclear Future. Continuities in British Nuclear Policy from the Cold War to the Early Twenty-First Century

David Parker/Heather Williams: Mixed Messages. Does New START Reflect an Evolution of U.S. Attitudes Towards Russia Since the End of the Cold War?

Mick Broderick: "Atomicalia". Items and Icons of the Nuclear Era after the Cold War

Panel 3 Strategic Paradigms

Roy de Ruiter: "Faultline 1989". A Farewell to the Cold War Paradigm

James S. Corum: The Lost Legacy. The US armed forces and their failure to learn strategic and operational lessons from the Cold War

Sean N. Kalic: "Same As It Ever Was". The Ideological Resurgence of the Cold War Paradigm

Jan Asmussen: Kissinger, Obama and Legacies of Cold War Realism

Rolf Hobson: Defense Intellectuals Then and Now

Panel 4 Confrontation and Conflict Resolution

Vojtech Mastny: The concept of security

Oliver Bange: Trust and Mistrust. The Case of Military Cooperation

Victoria Vasilenko: Russia and Poland: Alternative Thinking?

Panel 5 The "National Security State”

Bernd Greiner: The Legacy of the "National Security State"

John Philipp Baesler: The Legacy of the Lie Detector

Bettina Greiner: From Korea to Guantanamo. The Legacy of Torture

Panel 6 Transnational Actors

Sarah B. Snyder: The Human Rights Community

James Burnham Sedgwick: International Law, International Lawyers, and the Cold War

Thorsten Schulz: "…to add internal strength to our external security". NATO’s Third Dimension in Historical Perspective

Robert Jacobs: Radioactive fallout and global ecosystem awareness

Panel 7 Desiderata for Future Research: Panel Discussion

Bernd Greiner, Mark Kramer, Robert McMahon, Vojtech Mastny, Holger Nehring, Christian Ostermann, moderated by Jost Dülffer

Zitation
Tagungsbericht: Legacies of the Cold War. Eighth international conference in the series "Between 'Total War' and 'Small Wars'. Studies in the Societal History of the Cold War", 24.08.2011 – 26.08.2011 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 09.11.2011, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3903>.
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Veröffentlicht am
09.11.2011