Epidemics and Pandemics in Historical Perspective

Place
Düsseldorf
Host/Organizer
Jörg Vögele, Institut für Geschichte der Medizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Date
27.10.2011 - 29.10.2011
By
Hideharu Umehara / Gabriele Franken, Institut für Geschichte der Medizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Seuchen in Geschichte und Gegenwart wirken bedrohlich und rätselhaft, individuelle oder kollektive Reaktionen variieren zwischen aggressivem, fatalistischem oder Fluchtverhalten. In gesellschafts- und naturwissenschaftlicher Perspektive werden nicht selten historische Denkweisen und Analogien herangezogen, z.B. erfolgte die Einschätzung des sogenannten Schweinegrippevirus 2007/09 aufgrund der Spanischen Grippe 1918/19. Vor allem auch methodisch erscheinen "neue Wege in der Seuchengeschichte" als Herausforderung. Diese wurden in drei interdependenten Sektionen gebündelt: 1.) The Global and the Local, 2.) Decameron Revisited - Reassessing Cultural Impact, 3.) Men vs. Microbes - and Other Science Studies.

Die von der DFG geförderte internationale wissenschaftliche Arbeitstagung "Epidemics and Pandemics in Historical Perspective" in Düsseldorf begann mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung, im Rahmen derer der Präsident des Robert Koch Instituts REINHARD BURGER (Berlin) über historische und vor allem rezente Abwehrmaßnahmen von Epidemien, Pandemien und Bioterrorismus berichtete. Als Keynote Lecture des Workshops veranschaulichte der Mikrobiologe IRWIN W. SHERMAN (La Jolla, Ca.) sein didaktisches und kulturwissenschaftliches Engagement "For the Love of Epidemic Diseases".

Die erste Sektion "The Global and the Local" wurde von KARL-HEINZ LEVEN (Erlangen) mit einer Übersicht über methodische Trends der Forschungslandschaft zur Seuchengeschichte im Frühmittelalter unter den Schlagworten Vandal Minimum and Molecular History eröffnet und zeigte auf, dass die Interpretationsräume retrospektiver Diagnostik oder politischer Wirkungsabschätzung nicht selten überdimensioniert erscheinen. Anschließend stellte FRITZ DROSS (Erlangen) anhand intensiver Quellenstudien eine rätselhafte Massenerkrankung und deren (un)mögliche Interpretationen als Gnade, Stigma oder Skandal am Beispiel der Reichsstadt Nürnberg vor: den "Portzel". Der Vortrag von NÜKHET VARLIK (Newark, Nj.) thematisierte die mit der militärischen Expansion wachsende Seuchengefahr und rekonstruierte Seuchenzüge und Meldewesen im Osmanischen Reich, insbesondere nach der Einnahme der Metropole Istanbul. MICHAEL ZEHETER (Konstanz) veranschaulichte wie Wissensbestände zur Cholera von englischen Erstbeschreibungen in Indien ausgehend im Commonwealth verbreitet und z.B. in Quebec rezipiert wurden. Die Sektion wurde kommentiert von dem Mediävisten und Arabisten Kay Peter Jankrift (Augsburg).

Das Tagungsprogramm fuhr chronologisch fort mit den Hafenstädten als globalen Verkehrsknotenpunkten und ihren Hygienemaßnahmen im 19. Jahrhundert, kommentiert von W. Robert Lee (Liverpool), der nachdrücklich die Einbindung des Seuchengeschehens in die allgemeinen Gesundheitsverhältnisse und die Gesamtmortalität einforderte. Die Entwicklung der Quarantänemaßnahmen in Puerto Rico wurde von PAOLA SCHIAPPACASSE (Washington DC) im Detail rekonstruiert. Anschließend wechselte der Fokus nach Ostasien. Zunächst stellte AKIHITO SUZUKI (Tokyo) die Entwicklung der Seuchenbekämpfung in Japan vor, die im Gegensatz zu Europa bis ins 19. Jahrhundert nicht an der Pest sondern traditionell an den Pocken orientiert und stärker in die Familienstrukturen integriert war. Anschließend rekonstruierte er Inzidenzen und Ausbreitung der Cholera in der Region Tokyo. Daran anschließend wurden zeitgenössische Diskurse zum Seuchengeschehen in ausgewählten Hafenstädten vorgestellt: HIDEHARU UMEHARA (Düsseldorf) behandelte die Reaktionen der deutschen, japanischen und chinesischen Experten sowie der Bevölkerung auf die drohende Lungenpest in Nordostasien 1911 und 1917. Dieses Beispiel erscheint besonders geeignet, um das Konzept der Medizin als Medium multipler Modernitäten zu operationalisieren. Parallel dazu berichtete YUKI FUKUSHI (Kyoto) über den "Plague Riot" gegen drakonische Maßnahmen der europäischen Seuchenabwehr in Shanghai und die anschließende Kompromissfindung.

Der letzte Teil der ersten Sektion fokussierte auf Europäische Regionen und die Verquickung der Seuchendiskurse mit Stigmatisierungen. Zuerst stellte ANNETT BÜTTNER (Düsseldorf-Kaiserswerth) den Einsatz von "Diakonissen in Choleraepidemien" dar, wobei im ausgehenden 19. Jahrhundert die Rezeption antiseptischer oder bakteriologischer Fortschritte eher zögerlich erfolgte. Auf breiter Quellengrundlage diskutierte darauf CHRISTIAN PROMITZER (Graz) den Choleradiskurs auf dem Balkan im 19. Jahrhundert bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs unter besonderer Berücksichtigung muslimischer Minderheiten und der Mekka-Pilger. In einer Epoche, als die Cordons sanitaires der Pestbekämpfung ebenso Geschichte waren wie die Militärgrenze zwischen Habsburger und Osmanischem Reich, entwickelten junge Nationalstaaten wie Bulgarien nach dem Berliner Abkommen 1878 ideologisch gefärbte, diskriminierende Seuchenabwehrstrategien. Die Beschreibung der durch deprivierte Wohnverhältnisse ausgelösten Hautkrankheiten als Skerljevo, Frenjak oder Syphilis durch österreichische Ärzte auf dem Balkan schilderte BRIGITTE FUCHS (Wien). Anschließend stellte KATHARINA KREUDER-SONNEN (Gießen) die Initiative des Völkerbundes bzw. des dänischen Hygienikers Thorvald Madsen für eine internationale Standardisierung von Syphilistestverfahren vor und analysierte wissenschaftshistorisch die langjährigen labortechnischen Entwicklungen am Beispiel von Ludwik Hirszfeld in Warschau. Abschließend stellte MALTE THIESSEN (Oldenburg) grundlegende Überlegungen zur Transregionalität der Seuchengeschichte bzw. zum charakteristischen Stadt-Land-Gradienten der Quellenlage am Beispiel der Spanischen Grippe in Norddeutschland zur Diskussion. Kommentiert wurde diese Sektion vor dem wissenschaftshistorischen Hintergrund von Gesundheitswesen und amtlicher Statistik durch MICHAEL C. SCHNEIDER (Frankfurt am Main).

Die zweite Sektion "Decameron revisited" widmete sich methodisch und inhaltlich den kulturgeschichtlichen Auswirkungen von Seuchen, und insbesondere dem Phänomen der "Skandalisierung" der das abschließende Panel des ersten Tages gewidmet war. Einführend stellte NORBERT W. PAUL kulturelle Grundlagen und komplexe Aushandlungsprozesse eines pandemischen Risikos am Beispiel der sogenannten Schweinegrippe vor. Anschließend behandelte FLURIN CONDRAU (Zürich) Epidemiologie und Debatten zum nach wie vor aktuellen Problem der Krankenhausinfektionen in Geschichte und Gegenwart. Mechanismen der Skandalisierung analysierte EBERHARD WOLFF (Zürich) am Beispiel der Gesundheitskampagnen gegen die sogenannte Übergewichtsepidemie. Dagegen diskutierte IRIS BOROWY (Paris) die vernachlässigte gesellschaftliche Epidemie der Straßenverkehrsunfälle vor dem Hintergrund globaler Transitionstheorien und Initiativen der World Health Organization. Die dramaturgische Verarbeitung des Themas Syphilis vom sozialhygienischen Drama zur sozialhygienischen Posse stellte ANJA SCHONLAU (Göttingen) am Beispiel von Eugène Brieux und Bert Brecht dar. Kommentator dieses Teils war ALFONS LABISCH (Düsseldorf), der den Begriff der Skandalisierung in der Geschichte von Public Health geprägt hatte.

Am Folgetag wandte sich die zweite Sektion den kulturellen Auswirkungen von Seuchen seit dem Spätmittelalter zu. Einführend interpretierte KAY PETER JANKRIFT (Augsburg) Darstellungen der Pest in Grimmschen Sagen, bevor GEORG MODESTIN (Solothurn) Zusammenhänge von Schwarzem Tod, Vergiftungsvorwürfen und Judenverfolgungen im Spiegel der Straßburger Ratskorrespondenzen und der zeitgenössischen Chronik des Heinrich von Diessenhofen analysierte. Die Rezeptionsgeschichte der Pest nach deren Abklingen in Europa wurde anschließend thematisiert. Im Bereich der bildenden Kunst hinterfragte STEFANIE KNÖLL (Düsseldorf) anhand von Graphiken mit Totentanz-Motiven das Verhältnis von Tradition und zeitgenössischer Seuchenerfahrung im 19. Jahrhundert. Abschließend stellte MAIKE ROTZOLL (Heidelberg) mit studentischen Fortschreibungen von Seuchenklassikern wie dem Dekameron Erfahrungen aus einem medizinhistorischen Lehrexperiment vor. Die kulturell geprägte Furcht vor Seuchen und Reisekrankheiten kontrastierte JOHANNES SIEGRIST (Düsseldorf) mit epidemiologischen Fakten der Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten in Entwicklungsländern. Kommentiert wurde dieses Panel zu Kultur und Seuchen von Heiner Fangerau (Ulm).

Die dritte Hauptsektion widmete sich wissenschaftshistorischen Untersuchungen zur Seuchenforschung und Mikrobiologie. Zum Auftakt verglich MARCO NEUMAIER (Heidelberg) englische und deutsche Ratgeberliteratur der Renaissance. Anschließend berichtete CHRISTOPH GRADMANN (Oslo) über Robert Kochs Weiterentwicklung seiner Forschungsstrategien hin zu Tierexperimenten außerhalb des Labors mit Viehherden in Afrika. Methoden und Wege der Seuchenforschung wurden auch von WILFRIED WITTE (Berlin) am Beispiel der Encephalitis lethargica in der Zwischenkriegszeit diskutiert. Die Beiträge kommentierte Silvia Berger (Zürich) im Detail und stellte die Probleme der Latenzen als Desiderat heraus.

Das letzte Panel widmete sich der Zeitgeschichte der Seuchenforschung. Zum Einstieg konnte DETLEV RIESNER (Düsseldorf), ein Pionier der Prionenforschung, gewonnen werden, die Entwicklungen der Konzepte und Forschungspraxis zu BSE in kritischer Rückschau darzustellen. Anschließend berichtete PAUL WEINDLING (Oxford) über laufende Archivforschungen zu nationalsozialistischen Menschenexperimenten. Danach stellte GABRIELE FRANKEN (Düsseldorf) ein Projekt zur Geschichte der Medizin in der Medizin vor, das die Entwicklung von Theorien und Forschungsprogrammen zu Malariarückfällen, insbesondere durch sogenannte Hypnozoiten verursachten Relapse, im 20. Jahrhundert bis heute systematisiert und Forschungslücken aufzeigt. Leider ausgefallen waren zwei Beiträge von WATARU IIJIMA (Tokyo) und MARION HULVERSCHEIDT (Berlin) zur Malariaforschung im Kontext von Expansionsplänen in Deutschland bzw. Japan. Der konstruktive Kommentar von Irwin W. Sherman (La Jolla) beinhaltete auch ein knappes Korreferat zur Malariaforschung in den USA. Anschließend kommentierte REINHARD SPREE (Berlin) vom Choleradiskurs ausgehend das Verhältnis von Medizin und Gesellschaft in historischer Perspektive, bevor ALFONS LABISCH (Düsseldorf) aus der Entwicklung der Sozialgeschichte der Medizin heraus mit grundlegenden Fragen eine methodisch spannende Abschlussdiskussion initiierte. Diese kreiste schlussendlich unter dem durchaus als Provokation gedachten Begriff einer "molekularen Sozialgeschichte der Medizin" um die Frage, wie kultur- oder gesellschaftswissenschaftliche mit natur- oder lebenswissenschaftlichen Denkansätzen verbunden werden können, so dass eine "eigene" Geschichte der Medizin entsteht. Mit Dank an die Teilnehmenden skizzierte zum Abschluss Jörg Vögele (Düsseldorf) die konkrete Agenda für den geplanten Tagungsband.

Konferenzübersicht:

Einführungsvortrag

Vom 14. bis zum 21. Jahrhundert: Epidemien, Pandemien und Bioterrorismus (Reinhard Burger, Berlin)

Key Note Lecture: For the Love of Infectious Diseases (Irwin W. Sherman, La Jolla)

Sektion 1 A: The Global and the Local
Kommentar: Kay Peter Jankrift, Augsburg

Vandal Minimum and Molecular History – Recent Trends in the History of Early Medieval Epidemics (Karl-Heinz Leven, Erlangen)

Stigma – Gnade – Skandal: der Nürnberger „portzel“ (Fritz Dross, Erlangen)

Regional empires as agents of epidemic expansion: The case of the early modern Ottoman Empire (Nükhet Varlik, Newark)

Zwischen Wissen und Nicht-Wissen: Cholera in Madras und Quebec City, 1818-1834 (Michael Zeheter, Konstanz)

Sektion 1 B: The Global and the Local
Kommentar: W. Robert Lee, Liverpool

Welcome to isolation! The development of a maritime quarantine system in the Spanish colonial Puerto Rico during the 19th century as a response to epidemics and pandemics (Paola Schiappacasse, Washington)

Constructing Small Hygienic Spaces within the Global Epidemic: Space, Society, and the Individual in the Epidemics of Cholera in Late Nineteenth-Century Tokyo (Akihito Suzuki, Tokyo)

Between Colonizing and Defending the Body: Pneumonic Plague in North China in the Early 20th Century (Hideharu Umehara, Düsseldorf)

Shanghai Plague Riot (Yuki Fukushi, Kyoto)

Sektion 1 C: The Global and the Local
Kommentar: Michael C. Schneider, Frankfurt a.M.

„Der Herr wolle sich über die von Gott abgefallene Stadt Hamburg erbarmen“: Der Einsatz Kaiserswerther Diakonissen in Choleraepidemien (Annett Büttner, Düsseldorf)

Geoepidemiology and Islam – Cholera and the Case of Muslim Pilgrims from the Balkans to 1912 ( Christian Promitzer, Graz)

Škerljevo, Frenjak, Syphilis: Constructing the Ottoman Origin of Not Sexually Transmitted Venereal Disease in Austria and Hungary, 1815-1918 (Brigitte Fuchs, Wien)

Von Paris nach Tomaszów Mazowiecki. Internationale Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung und ihre lokale Anwendung in Polen, 1919-1939 (Katharina Kreuder-Sonnen, Gießen)

Pandemien als Problem der Provinz: Forschungen zu einer transregionalen Medizingeschichte (Malte Thiessen, Oldenburg i.O.)

Sektion 2 A: Decameron Revisited: Cultural Impact and Scandalization
Kommentar: Alfons Labisch, Düsseldorf

Negotiating Pandemic Risk: On the Scandalization and Transcultural Transformation of the Swine Flu (Norbert W. Paul, Mainz)

Epidemics and History of Hospital Infections (Flurin Condrau, Zürich)

Das Werden der „Übergewichtsepidemie“. Die Anatomie einer Skandalisierung (Eberhard Wolff, Zürich)

Neglected Social Epidemics – Road Traffic Accidents and Transition Theories (Iris Borowy, Paris)

Die ästhetische Bekämpfung des Skandalösen – vom sozialhygienischen Drama zur sozialhygienischen Posse (Anja Schonlau, Göttingen)

Sektion 2 B: Decameron Revisited: Cultural Impact and Scandalization
Kommentar: Heiner Fangerau, Ulm

Die Zuchtrute über Babel. Die Pest im kulturellen Gedächtnis Europas (Kay Peter Jankrift, Augsburg)

Von der fama communis zur forensischen Evidenz. Der Vorwurf der Brunnenvergiftung während der Pestjahre 1348-1349 im Spiegel der zeitgenössischen Chronik Heinrichs von Diessenhofen (Georg Modestin, Solothurn)

Seuche und Totentanz: Rezeption und Fortschreibung eines Topos’ im 19. Jahrhundert (Stefanie Knöll, Düsseldorf)

Decamerone gelesen und fortgeschrieben. – Faction-Texte aus einem medizinhistorischen Lehrexperiment (Maike Rotzoll, Heidelberg)

Civilization Epidemics in Countries of Socioeconomic Transition (Johannes Siegrist, Düsseldorf)

Sektion 3 A: Men vs. Microbes, and Other Science Studies
Kommentar: Silvia Berger, Zürich

Frühneuzeitliche Strategien zur Seuchenbekämpfung: John Caius’ A boke, or counseill against the disease commonly called the sweate (1552) und Thomas Erastus’ Kurtzer Bericht für den gemeinen Mann (1563) (Marco Neumaier, Heidelberg)

Africa as a Laboratory: Robert Koch, Tropical Medicine and Epidemiology around 1900 (Christoph Gradmann, Oslo)

Zwischen Seuche und chronischer Erkrankung: Die Encephalitis lethargica von 1919 bis 1940 im Deutschen Reich (Wilfried Witte, Berlin)

Sektion 3 B: Men vs. Microbes, and Other Science Studies
Kommentar: Irwin W. Sherman, La Jolla

Zur Entwicklung der Prionenforschung vor dem Hintergrund des Auftretens von BSE (Detlev Riesner, Düsseldorf)

Victims and Survivors of Human Experimentation and Coercive Research under National Socialism (Paul Weindling, Oxford)

The Mystery of Relapses in Malaria Research (Gabriele Franken, Düsseldorf)

Conclusions
Seuchen in historischer Perspektive: Wissen – Moral – Politik (Reinhard Spree, Berlin)

Geschichte – Medizin – Biologie: Zur molekularen Sozialgeschichte der Medizin (Alfons Labisch, Düsseldorf)

Research Perspectives – Final Discussion (Jörg Vögele, Düsseldorf)

Citation
Tagungsbericht: Epidemics and Pandemics in Historical Perspective, 27.10.2011 – 29.10.2011 Düsseldorf, in: H-Soz-Kult, 09.02.2012, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4007>.
Editors Information
Published on
09.02.2012