Transatlantic Theory Transfer. Missed Encounters?

Place
New York
Host/Organizer
Deutsches Literaturarchiv Marbach; New German Critique
Date
27.03.2015 - 28.03.2015
By
Jens Pohlmann, Department of German Studies, Stanford University

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) und die Zeitschrift New German Critique hatten am 27./28. März 2015 zu einer Konferenz bezüglich des transatlantischen Theorietransfers ins Deutsche Haus der Columbia University in New York geladen. ANDREAS HUYSSEN (New York, NY) erläuterte in seinen einführenden Bemerkungen, dass sich diese Konferenz besonders mit den „missed encounters“ (den möglicherweise verpassten Gelegenheiten des neueren Theorietransfers) beschäftigen wolle. Man würde sich deshalb weder auf die großen Erfolgsgeschichten amerikanischer Rezeption deutscher Theorie konzentrieren (Frankfurter Schule, Jürgen Habermas), noch auf die Fälle, in denen eine Rezeption vollkommen ausgeblieben sei. Stattdessen wolle man sich der Theorie widmen, die in den USA zwar rezipiert worden sei, deren Rezeption man sich aus Sicht der deutschen und amerikanischen Germanistik jedoch deutlich umfangreicher vorgestellt oder erhofft hatte. Gefragt werden sollte vor diesem Hintergrund nach den Bedingungen, unter denen Theorietransfer geschieht und erfolgreich ist oder aber fehlschlägt: Was macht eine Theorie im Ausland anschlussfähig? Welche Rolle kommt im Transferprozess den Verlegern, Medien, Universitäten, den Übersetzungen und den Autoren selbst zu? Welche Veränderungsprozesse durchläuft eine Theorie auf dem Weg von dem einem Land in das andere? Wann entstehen Brüche und was hingegen beschleunigt und vereinfacht den Übergang? Das erste Panel der Konferenz vereinte Vorträge, die den Prozess des Theorietransfers von Deutschland nach Amerika im Allgemeinen und die Rolle von Verlagen und Zeitschriften im Besonderen zu skizzieren suchten. In den darauffolgenden Panels wurde anhand von konkreten Fallstudien die amerikanische Rezeption einzelner Autoren beschrieben und analysiert.

ANNA KINDER (Marbach) verdeutlichte in ihrem Vortrag, dass Theorieaustausch grundsätzlich als multidimensionaler Prozess zu verstehen sei, auf den zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Einflüsse aus den beteiligten Ländern einwirken. Neben den Theorien an sich seien vor allem die Verlagshäuser, Übersetzer, Editoren, sowie Zeitschriften und Universitäten in ihrer Rolle als Katalysatoren des Austausches zu beachten. Das komplexe Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Elemente und Institutionen bestimme letztlich den Verlauf des Transferprozesses. Trends und Tendenzen des Theorieaustausches zwischen Deutschland und Amerika verdeutlichte Kinder anhand statistischer Daten. Sie verwies einerseits auf die Erwähnung deutscher Theoretiker in den Fußnoten wissenschaftlicher Zeitschriften[1] und bezifferte anderseits den Verkauf von Auslandslizenzen aus dem Theoriesegment des Suhrkamp Verlages (1979-1994). Ihre Ergebnisse zeichneten ein einheitliches Bild: zitiert, übersetzt und verlegt wurden in Amerika vor allem Autoren aus dem Umkreis der Frankfurter Schule (Benjamin, Adorno, Habermas, Marcuse), sowie deren philosophische Referenzpunkte (Hegel, Kant, Marx). Zudem die anerkannten Repräsentanten kontinentaler Philosophie und Geistesgeschichte (Kant, Heidegger, Nietzsche, Freud). Ein überwiegender Teil der übersetzten Werke sei zudem schon vor 1960 geschrieben und in Deutschland erschienen.

PHILIPP FELSCH (Berlin) untersuchte den Theorie-Boom der 1960/70er-Jahre in West-Deutschland anhand der Verlags- und Publikationsgeschichte. Die aus Amerika importierte „paperback revolution“ kennzeichnete Felsch hierfür als notwendige Basis. Von dieser Entwicklung ausgehend konnte der Suhrkamp Verlag durch die Einführung der edition suhrkamp 1963 einen neu entstandenen Markt für preiswerte Bücher im Bereich der Philosophie, Literatur und Geisteswissenschaften erfolgreich bedienen. Theorie sei in den 1960er-Jahren ‚hip‘ geworden, was eine Leserschaft hervorgebracht habe, die auch schwierige Autoren und Werke en masse konsumierte. Dieser Umstand habe nicht nur kaufmännisch eine zweite Serie gerechtfertigt, die ab 1965 ausschließlich dem Bereich der Theorie gewidmet war. Die beiden Serien seien vielmehr als Triumph über die (auch verlagsinternen) Skeptiker der Massenkultur und als Bestandteil einer Demokratisierung des Wissens zu werten: Die Transformation von kostbaren ‚Theorie-Folianten‘ in preiswerte ‚Konsumprodukte‘ habe letzteren die bildungsbürgerliche Aura entzogen und sie größeren Teilen der Bevölkerung zugänglich gemacht, weshalb gerade die Suhrkamp-Serien zu einem Kernbestandteil der kulturellen Revolution der 1960er-Jahre geworden wären.

JOE PAUL KROLL (Mainz) verwies in seinem Vortrag „(Mis)Reading the Market? Publishing and Theory Transfer“ auf die grundsätzlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und dem anglo-amerikanischen Buchmarkt. Neben einem deutlich geringeren Anteil von Übersetzungen auf dem amerikanischen Markt im Allgemeinen (3 Prozent zu 11,5 Prozent in Deutschland) stellte Kroll heraus, dass Theorie im Gegensatz zu den „goldenen Zeiten des Theorietransfers“ in den 1970er-Jahren nicht mehr ‚hip‘ sei. Verlagshäuser und Institutionen täten sich demnach schwer, deutsche Theorie auf dem amerikanischen Markt zu etablieren. Kroll stellte daraufhin die Bemühungen und Probleme einiger Institutionen dar, die in den Theorietransfer zwischen Deutschland und den USA involviert sind (Geisteswissenschaften International, German Book Office, Suhrkamp Verlag). Er kam zu dem Schluss, dass neben den Kosten für Übersetzungen und der Tendenz im Universitätsbetrieb kürzere Formate und Publikationen auf Englisch zu bevorzugen, vor allem die fehlende gezielte Vermarktung für den Zielmarkt USA für die ausbleibende Nachfrage verantwortlich sei. Demnach müssten die Unterschiede der Öffentlichkeiten und Märkte mehr in Betracht gezogen, neue Kommunikations- und Vermarktungskanäle genutzt und das grundsätzliche Interesse für Themen deutscher Literatur und Kultur in den USA gefördert werden, um eine größere Nische für deutsche Theorie zu schaffen.

ROBERT ZWARG (Leipzig) verfolgte anhand der Zeitschriften „Telos“ und „New German Critique“, die beide maßgeblich die Rezeption Kritischer Theorie in Amerika beeinflusst und mitgestaltet hatten, Entwicklungslinien innerhalb dieses äußerst gelungenen Transferprozesses. Laut Zwarg habe sich die Frage nach einem ‚westlichen Marxismus‘ in der amerikanischen Auseinandersetzung mit der Kritischen Theorie als zentral herausgestellt. Schon zu Beginn sei diese Diskussion jedoch von der Befürchtung begleitet gewesen, dass die amerikanische Rezeption der Frankfurter Schule, die erst nach dem Höhepunkt der Studentenproteste in Europa wirklich einsetzte, zu spät gekommen sei. Das von Adorno und anderen angestrebte Ziel einer emanzipatorischen Praxis schien unter diesen Umständen außer Reichweite. Auch wenn das Studium der Kritischen Theorie in den darauffolgenden Jahren durch Diskussionen, Übersetzungen und Kommentare mit großem Eifer vorangetrieben worden sei, habe der Zweifel, ob die Kategorien und Annahmen dieser Theorien überhaupt auf die amerikanischen Verhältnisse zu übertragen wären, nie vollständig abgeschüttelt werden können. Die unterschiedlichen historischen und sozialen Bedingungen, die sich unter anderem in einem aus marxistischer Sichtweise fehlenden ‚Klassenbewusstsein‘ und einer ausbleibenden Radikalisierung der Massen in Amerika zeigten, sein in diesem Zusammenhang immer wieder angeführt und vielfältig diskutiert worden.

In der ersten Fallstudie zu Gershom Scholem verwies YAACOB DWECK (Princeton, NJ) auf die möglichen Fallstricke einer geglückten, äußerst erfolgreichen Rezeption. Scholems Arbeiten zu jüdischer Mystik und jüdischem Messianismus seien derart grundlegend für das Studium des mittelalterlichen Judaismus gewesen, dass er nach Publikationen und Lehraufhalten in den USA, sowie Medienberichten über ihn auch außerhalb wissenschaftlicher Zirkel einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht habe. Die Einflüsse seines Schaffens auf Literatur, Geisteswissenschaften und Pop-Kultur seien zahlreich und bedeutend, was an den Beispielen Harold Blooms, Thomas Pynchons, Bob Dylans und anderer gezeigt werden könne. Auf der anderen Seite sei Scholems akademisches und persönliches Format als Gründungsvater der Disziplin teilweise so erdrückend gewesen, dass eine tiefergehende und auch kritische Auseinandersetzung mit seinen theoretischen und philosophischen Fragen oftmals eher behindert worden sei. Aufgrund dessen sei ein Zweig der ‚Scholem Studies‘ entstanden, der sich mehr mit der Person als mit dem Werk beschäftigt habe.

JOHANNES VON MOLTKE (Ann Arbor, MI) erläuterte in seinem Vortrag „The Anonymity of Siegfried Kracauer“, warum Nicht-Sichtbarkeit unter Umständen auch als Zeichen eines sehr gelungenen Theorietransfers angesehen werden kann. Kracauers wegweisende Erkenntnisse im Hinblick auf die Theorie des Films seien so in die Herangehensweise der film studies eingesunken, dass sie oft gar nicht mehr explizit wahrgenommen und gekennzeichnet würden. Kracauers Einfluss auf die Filmtheorie und den Filmjournalismus in Amerika sei demnach kaum zu überschätzen. Nicht nur in diesem Sinne könne deswegen in Bezug auf Kracauer nicht von einem misslungenen Theorietransfer gesprochen werden: Seine Werke befänden sich einerseits auf dem Lehrplan an den Colleges, andererseits würden sie im Rahmen der jüngsten Selbstfindungsprozesse der Disziplin film studies wieder neu gesichtet und als Klassiker zu Rate gezogen. Im Gegensatz zur eingangs aufgerufenen ‚Anonymität‘ Kracauers sei dieser demnach auch deutlich sichtbar und im akademischen Betrieb etabliert.

Bezüglich der Rezeption Hans Blumenbergs identifizierte PAUL FLEMING (Ithaca, NY) die verspäteten Übersetzungen (teilweise 17 Jahre nach dem Erscheinen in Deutschland) als Hauptgrund für diesen ‚missed encounter‘. Eine wirklich umfangreiche Rezeption hätte jedoch auch in den 1980er-Jahren nicht eingesetzt, als Werke Blumenbergs in einer koordinierten Anstrengung in den USA herausgegeben wurden. Gründe für die ausbleibende Wirkung Blumenbergs sah Fleming unter anderem in der fehlenden Vermittlung für den amerikanischen Markt und führte daraufhin die Publikationspraxis einiger französischer Theoretiker zum Vergleich an. Diese hätten entweder für die Rezeption in Amerika sehr hilfreiche Einführungskapitel zu ihren Werken selbst verfasst, oder den Übersetzungen einleitende Aufsätze von amerikanischen Wissenschaftlern voranstellen lassen. Auf diese Weise konnte das jeweilige Werk für das amerikanische Publikum im Zusammenhang der europäischen Geistesgeschichte verortet und dessen Relevanz deutlich herausgestellt werden. Im Einklang mit anderen Vorträgen der Konferenz ließ sich aus Flemings Betrachtungen der Schluss ziehen, dass ein Großteil der hier besprochenen deutschen Theoretiker die Verbreitung ihres Werkes in den USA nicht als dringliche Aufgabe erkannt oder angenommen habe. Die Vermittlung und Vermarktung wurde deshalb nicht in ausreichendem Maße vorangetrieben.

Mit Hinblick auf Reinhart Koselleck stellte STEFAN-LUDWIG HOFFMANN (Berkeley, CA) heraus, dass es sich bei seiner Rezeption in Amerika um eine erstaunliche und bedauerliche Ansammlung von Missverständnissen und Fehldeutungen handele. Obwohl Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre mit der Übersetzung von „Kritik und Krise“ und Kosellecks Lehrtätigkeit an der University of Chicago gute Voraussetzungen für eine Verbreitung seines Werkes in den USA gegeben gewesen wären, sei dieser Transfer nur in äußerst begrenztem Masse gelungen. Sowohl die politischen Intentionen von „Kritik und Krise“ als auch die Wirkkraft von Kosellecks Konzept der Begriffsgeschichte seien aus verschiedenen Gründen missverstanden worden. Ausschlaggebend hierfür sei unter anderem Kosellecks Schreibstil gewesen und die wesentliche Bedeutung der extensiven Fußnoten in „Kritik und Krise“, die amerikanischen Lesegewohnheiten und einer angemessenen Übersetzung Schwierigkeiten bereitet hätten. Kosellecks geistige Nähe zu Carl Schmitt habe einflussreiche Kommentatoren außerdem dazu bewegt, die politisch motivierte Kritik an den antiliberalen und antibürgerlichen Tendenzen seines Werkes in den Vordergrund zu rücken und die theoretischen und konzeptuellen Implikationen seines Ansatzes zu vernachlässigen.

Bezüglich Niklas Luhmann betonte WILLIAM RASCH (Bloomington, IN), dass dieser, trotz der Impulse durch die in letzter Zeit erschienenen Übersetzungen, weiterhin nicht wirklich in der amerikanischen Soziologie angekommen sei. Es sei weder gelungen, die Bedeutung und Eigenheit des Luhmannschen Werkes klar genug herauszustellen, noch habe die Kritik entkräftet werden können, dass die Systemtheorie ein politisch konservativer und technokratischer Denkansatz sei. Im Gegensatz zum deutschsprachigen Kontext, in dem die Auseinandersetzung zwischen Habermas und Luhmann beide in der Öffentlichkeit positioniert habe, sei ein Großteil dieser Materialien aus rechtlichen Gründen nicht ins Englische übertragen worden. Einer Aufwertung der Position Luhmanns in den USA habe dies im Wege gestanden. Luhmann habe es jedoch auch selbst verpasst, Events und Publikationsgelegenheiten in Amerika zu nutzen, um in sein komplexes Denken einzuführen.

In Bezug auf Friedrich Kittler verwies GEOFFREY WINTHROP-YOUNG (Vancouver, BC) darauf, dass es eine substantielle Kittler-Rezeption in Nordamerika gäbe. Diese widme sich hauptsächlich der Medientheorie Kittlers und fände dementsprechend vor allem in den English und Media Departments der Universitäten statt. Kittler werde hier zumeist als Gegenpart zur angelsächsischen Tradition der Medientheorie eingeführt, um Unterschiede und Ähnlichkeiten kenntlich machen zu können. Winthrop-Young verwies zudem auf die weitreichende Auseinandersetzung mit Kittler und dessen Theorie innerhalb der social media. Diese Form des Theorietransfers jenseits traditioneller akademischer Muster sei bisher jedoch leider noch weitgehend von der Analyse ausgeschlossen geblieben.

Vor allem die Fallbeispiele im zweiten Teil der Konferenz haben gezeigt, dass sehr unterschiedliche Gründe für das Gelingen oder Misslingen von Theorietransfers verantwortlich sein können. Diese reichen von Verständlichkeits- und Übersetzungsfragen, über die politische Ausrichtung der AutorInnen und die Gunst des historischen Augenblicks, bis zu der Position, die eine Theorie im akademischen Feld des Ziellandes aufgrund der vorhandenen Personenkonstellationen und theoretischen Grundausrichtungen einnehmen kann. Unter den Teilnehmern bestand ein breiter Konsens darüber, dass bis auf Jürgen Habermas kein deutscher Theoretiker / keine Theoretikerin der letzten 50 Jahre eine derart sichtbare Position einnehmen konnte, wie sie einige Vertreter des französischen Poststrukturalismus in der amerikanischen Universitätslandschaft innehaben. Vor diesem Hintergrund wäre es im Anschluss an diese Konferenz der ‘missed encounters‘ interessant zu vergleichen, aufgrund welcher Strategien und Gegebenheiten es Habermas und Denkern wie Jacques Derrida oder Michel Foucault (und ihren Verlegern) gelungen ist, ihre Werke in den Vereinigten Staaten derart erfolgreich zu platzieren. Eine solche Weiterführung könnte sowohl Aufschluss über die Position und Geschichte der French und German Studies innerhalb der amerikanischen Geisteswissenschaft geben, als auch die komplexen Strukturen des internationalen Theorietransfers aufzeigen helfen.

Konferenzübersicht:

Introductory Session
Andreas Huyssen (Columbia University), Begrüßung und Einführung

Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv, Marbach), Narratives of Theory Transfer

Philipp Felsch (Humboldt-Universität zu Berlin), Theory: A Transatlantic Genre

Morning Session I
Moderator: Anson Rabinbach (Princeton University)

Joe Paul Kroll (Leibniz Institut für Europäische Geschichte, Mainz), (Mis)Reading the Market? Publishing and Theory Transfer

Robert Zwarg (Simon Dubnow Institut, Leipzig), Journals and Theory Transfer: ‚Half a Heart and Double Zeal‘ – The Transformation of Critical Theory in the U.S.

Morning Session II
Moderator: Marcel Lepper (Deutsches Literaturarchiv, Marbach)

Yaacob Dweck (Princeton University), The Reception of Gershom Scholem in America

Johannes von Moltke (University of Michigan), The Anonymity of Siegfried Kracauer

Afternoon Session III
Moderator: Eva Geulen (Frankfurt / Columbia University)

Paul Fleming (Cornell University), Missed Metaphors: Blumenberg and America

Stefan-Ludwig Hoffmann (University of California-Berkeley), Koselleck in America

William Rasch (Indiana University, Bloomington), Lack of Resonance? Let Me Count the Ways

Afternoon Session IV
Moderator: Reinhold Martin (Columbia University)

Dagmar Herzog (City University of New York), “All Our Theories Are Going to be Carried Away by History”: Alexander Mitscherlich and American Psychoanalysis

Geoffrey Winthrop-Young (University of British Columbia), American Kittler

Devin Fore (Princeton University), What Survives? A Working Report on Kluge

Anmerkung:
[1]Critical Inquiry 1974-2004, Arts and Humanities Citation Index, 1978-1983.

Citation
Tagungsbericht: Transatlantic Theory Transfer. Missed Encounters?, 27.03.2015 – 28.03.2015 New York, in: H-Soz-Kult, 02.07.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6055>.
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02.07.2015
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