Post Empire. Habsburg-Zentraleuropa und die Genealogien der Gegenwart

Place
Wien
Host/Organizer
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Date
21.10.2015 - 23.10.2015
By
Katharina Wessely, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Unter dem Titel „Post Empire“ beschäftigte sich die diesjährige Jahrestagung des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) mit dem Umgang mit Differenz und Vielfalt, mit Alltags- und Herrschaftspraktiken im plurikulturellen Raum der Habsburger Monarchie und ihrer Nachfolgestaaten. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Genealogien von Handlungslogiken und Narrativen die, in einem mehrfach kodierten Raum entstanden, im Laufe des 19. und insbesondere des 20. Jahrhunderts zunehmend mit national interpretierten Ansprüchen konfrontiert waren. Der Begriff des "Empire" wurde dabei auf zweifache Weise verstanden: zum einen als historische Konfiguration, zum anderen als Konzept der Kulturwissenschaften. Die zentralen Fragen, die sich somit stellten, lauteten: Ermöglicht das Konzept des Empires die Untersuchung der Habsburger Monarchie / Zentraleuropas jenseits der kulturellen Differenz? Und wie lässt sich am Beispiel der Habsburger Monarchie / Zentraleuropas unser Verständnis von Imperien weiter differenzieren und das Konzept "Empire" weiterentwickeln?

Die ersten beiden Panels beschäftigten sich mit Fragen der Wissensproduktion, der Konstruktion von Identitäten und Praktiken der Kategorisierung und Klassifikation. Den Auftakt machten STEPHAN WENDEHORST (Gießen / Wien) mit einem Überblick über den Imperial Turn und den status quo dieses Konzepts in der Geschichtswissenschaft und MICHAEL RÖSSNER (Wien / München) mit einer Genealogie imperialer und nationaler Legitimationsstrategien in der Literatur. Wendehorst strich insbesondere drei Problemfelder heraus, die er an der aktuellen Forschung im Umfeld des Imperial Turn ausmachte und die im Lauf der Tagung immer wieder aufgegriffen wurden: zum einen das Problem der "Trittbrettfahrer", das wohl jeden sogenannten "turn" unvermeidlich begleitet und die Gefahr einer Verwässerung der verwendeten Konzepte mit sich bringt. Zum zweiten die ungeklärte Definitionsfrage – was macht ein Imperium aus, wie ist das Verhältnis von Imperium, Staat und Nation zueinander? Das dritte von Wendehorst behandelte Problem betrifft das oft ungeklärte Verhältnis des "Imperial Turns" zu Kolonialismus und Imperialismus. Rössner zeigte in seinem Vortrag auf, wie die beiden Identitätsmodelle von translatio imperii (und später auch studii) und Bezug auf die Nation seit Homers Ilias und Vergils Aeneis immer wieder in der Literatur aktualisiert wurden. Die beiden Modelle stehen einander dabei nicht unvereinbar gegenüber, sondern sind durch Überschneidungen und Überschreibungen geprägt, wobei es seit dem späten Mittelalter vor allem das nationale Gründungsnarrativ war, das das imperiale Narrativ mit zunehmendem Erfolg zu überschreiben versuchte. Der Vortrag endete mit einem Einblick in das heutige Europa, in dessen multinationalen Kulturen Identitäten stets "relationale Konstrukte" darstellen, für die ein "fortgesetzter Prozess kultureller Übersetzung unentbehrlich ist".

Die drei weiteren Vorträge in diesen beiden Panels stellten Einzelfälle vor, in denen in verschiedenen Kontexten der Wissensproduktion versucht wurde, sich verändernde Vorstellungen von "eigen" und "fremd" in Identitätszuschreibungen zu fixieren. AMÁLIA KEREKES (Budapest) beschäftigte sich mit dem Topos des "ungarischen Globus", der als "Zwitterding zwischen Kartographie und Anthropomorphisierung" seit den 1860er-Jahren von der österreichischen wie auch der ungarischen Presse vielfach verwendet wurde um ungarische Machtansprüche innerhalb der Monarchie zu artikulieren und sich gleichzeitig über diese lustig zu machen. ALEXANDER PINWINKLER (Salzburg / Wien) thematisierte die "Volksforschung" im Deutschland der Zwischenkriegszeit, die ihre Praktiken des Ordnens, des Ein- und Ausgliederns der zunehmend rassistisch agierenden Politik zur Verfügung stellte. Die Nähe von wissenschaftlichen Praktiken zu Herrschaftsinstrumentarien stellte auch WOLFGANG GÖDERLE (Wien / Erfurt) am Beispiel der Landesvermessungen dar. Um 1880 wäre auch am Gebiet der Geographie eine Wende zur Nationalisierung zu beobachten, so dass er vor allem nach dem Ausgleich von 1867 sowohl den imperialen Habitus als auch den Anspruch auf moderne Staatlichkeit im Habsburger Reich vertreten sah. Damit wurde eine erste Diskussion um die Frage eröffnet, wann und inwiefern die Habsburger Monarchie als Imperium zu betrachten sei.

Die Tagung stellte auch den Rahmen für die Präsentation des von ANIL BHATTI (Delhi) und DOROTHEE KIMMICH (Tübingen) herausgegebenen Bandes "Ähnlichkeit: Ein kulturtheoretisches Pardigma" dar. Ähnlichkeit ist als "vager Begriff" kein philosophisches Theorem, sondern vielmehr ein "Suchbegriff", der in den Kulturwissenschaften nach Praktiken des "Ähnlich-machens" fragt und versucht, statt Identitäten "Asymptoten zu beschreiben". Ähnlichkeit ist für die beiden Herausgeber/innen eine "Figur des Kontinuierlichen", die die "großen heuristischen Trennungen der Moderne: Natur und Kultur, Mensch und Ding, fremd und eigen" problematisiert und irritiert. Die solcherart mit dem Konzept der "Ähnlichkeit" ermöglichte Ablöse der Konzentration auf die Dichotomie von "Eigenem" und "Fremden", von "Identität" und "Differenz" durch eine Suche nach Ähnlichkeiten, Parallelen und Beziehungsgeflechten scheint daher insbesondere für den heterogenen Raum der Habsburger Monarchie und ihrer Nachfolgestaaten vielversprechend.

In Panel 3 beschäftigten sich DIETLIND HÜCHTKER (Leipzig) und REINHARD JOHLER (Tübingen) mit konkreten Beispielen kultureller Praktiken jenseits des Nationalen. Hüchtker untersuchte in ihrem Vortrag, wie sich in der Arbeit der galizischen Bildungsbewegung nationale, soziale und Geschlechterrollen überschnitten. Johlers Beispiel war in Istrien angesiedelt, wo im 19. Jahrhundert die Begriffe "Hibridismus" und verschiedene Spielarten von "Mischungen" erstaunlich positiv verwendet wurden. Im Gegensatz zur zeitgleich vorherrschenden Wertung von Hibridismus als unfruchtbar entwickelten die ethnografischen Texte über Istrien Vorstellungen des "hybriden Istrianers", der möglicherweise als Vorform des "hybriden Österreichers" gedacht werden könne. "Mischung" und "Hibridismus" stellen hierbei keine Theoriegebäude dar, sondern seien Begriffe aus dem Feld, deren Anwendung und Verwendung noch weiterer Erforschung harren. Dieser Vortrag war auch ein Beispiel dafür, wie neue Forschungsperspektiven die Konzentration auf das Nationale hinterfragen und historische Phänomene sichtbar machen, die die Vielfalt nicht nur der "Nationalitäten" der Habsburger Monarchie, sondern insgesamt von Konzepten jenseits nationaler Identitäten aufzeigen.

Mit der Heterogenität der Monarchie in Hinblick auf die Rechtsgeschichte befasste sich das nächste Panel. FRANZ L. FILLAFER (Konstanz) thematisierte anhand der Verschachtelung unterschiedlicher Rechtsansprüche die Binnenpluralität der Monarchie in religiöser, ständischer und sprachlich-kultureller Hinsicht und belegte an einigen Beispielen, dass die in den verschiedenen Gesetzen festgehaltenen Rechtsungleichheiten von der Beamtenschaft mitunter durchaus elastisch ausgelegt wurden. Die Rechtspraxis zeigte sich somit als Organisationselement des Imperiums, das sowohl desintegrierende als auch integrierende Elemente enthielt. Ähnlich komplex erwies sich in BÖRRIES KUZMANYS (Wien) Vortrag zur national-personalen Autonomie die Idee der Ausgleiche, nationalen Frieden durch (personale) nationale Trennung zu stiften. Die für die Herstellung der so verstandenen Gerechtigkeit notwendigen nationalen Kataster sollten bald zu einem der Schauplätze des "Nationalitätenkampfes" werden, in dem nationale/nationalistische Akteure versuchten, das Recht der Nation auf ihre Mitglieder durchzusetzen.

Im Panel "Gedächtnis und Hybridität" präsentierte MORITZ CSÁKY (Wien) die Konsequenzen, die die Annahme eines mehrdeutigen und widersprüchlichen Gedächtnisses, wie es in hybriden Kommunikationsräumen wie der Habsburger Monarchie zu finden ist, für die Konzeption von Gedächtnis und Erinnerung hat. In der Diskussion wurde, gerade auch in Hinblick auf die aktuelle politische Situation in Europa, auch die Frage diskutiert, ob der Umgang mit Differenz nicht nur erlernt, sondern auch gespeichert und erinnert werden könne. ANDREI CORBEA-HOISIE (Jassy) fragte in seinem Beitrag anhand eines in Czernowitz spielenden deutschen Kriminalromans von 1935 nach den Paradoxien und Diskrepanzen, die sich mit dem Auftauchen der Erinnerung an das jüdisch-deutsche Czernowitz hinter der Fassade eines vermeintlich deutschen Mittel- und Osteuropa ergeben.

Am Abend beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion mit der Bedeutung des Konzeptes "Empire" für die Geschichtswissenschaft. Die Diskussion konzentrierte sich vor allem auf das Potential und die Grenzen des Empire-Begriffs, wobei über die inflationäre Verwendung des Begriffs, die allzu oft nicht mehr an eine historische Realität gebunden sei (Hirschhausen), Einigkeit herrschte. Diesbezüglich wurden von den Diskutant/innen mehrere Wege aus diesem Dilemma vorgeschlagen und diskutiert: während Stephan Wendehorst eine "elastische Definition" einforderte, die in der Frage nach der Imperialität beispielsweise der Habsburger Monarchie immer den konkreten Bezugsrahmen beachte, plädierte ULRIKE VON HIRSCHHAUSEN (Rostock) für eine Schärfung des Begriffs, um historische Vergleiche zu ermöglichen sowie für eine strengere Trennung des universalgeschichtlichen Imperiumsbegriffs vom Empire-Begriff, der sich auf die Moderne bezöge. ARNO STROHMEYER (Salzburg) brachte aus der Perspektive des Frühneuzeithistorikers die Frage nach dem "Grad an Imperialität" eines Staatsgebildes auf. PHILIPP THER (Wien) verwies auf die Verschränkung von Diskursen der Historiker/innen mit machtpolitischen Entwicklungen und Ansprüchen von Staaten wie Russland oder der Türkei und forderte dazu auf, dem Begriff seine "politische Unschuld" zu nehmen. Trotz der Einigkeit über die momentane Verwässerung des heuristischen Empire-Begriffs sahen Podiumsteilnehmer/innen wie auch Publikum das Potential des Begriffs für die historische Forschung noch lange nicht ausgeschöpft. Dieses Potential wurde einerseits in einer Ausdehnung des Untersuchungsfeldes gesehen: Der Begriff ermögliche sowohl Vergleiche zwischen europäischen und außereuropäischen Imperien, wie auch neue Bezugsfelder in der Geschichtsschreibung beispielsweise der Habsburger Monarchie vor dem 19. Jahrhundert (Strohmeyer). Andererseits böte der Begriff die Möglichkeit, ein Analyseinstrumentarium zu entwickeln, das Dinge sichtbar macht, die mit der "Brille" des Nationalstaats nicht sichtbar seien (Wendehorst). Auch in seiner Anwendung auf die Geschichte der Habsburger Monarchie des 19. Jahrhunderts sei das Potential des Begriffs noch nicht ausgeschöpft (Uhl), wie auch auf dem Feld des Vergleichs "imperialer Herrschaftsrepertoires" noch Forschungsbedarf bestehe (Hirschhausen). Als Fazit der Podiumsdiskussion lässt sich eine allgemeine Skepsis gegenüber der zunehmend metaphorischen Verwendung des Empire-Begriffs zur Gegenwartsdiagnose bei gleichzeitiger Notwendigkeit konkreter historischer Analysen sowie der weiteren Begriffs-Schärfung festhalten.

Der letzte Tagungstag hatte das Fortleben und die Veränderungen des zentraleuropäischen Gedächtnisses nach 1918 zum Gegenstand. In Panel 6 diskutierten ADAM KOŻUCHOWSKI (Warszawa) und WERNER SUPPANZ (Graz) die sich verändernden Deutungen der Habsburger Monarchie in der Zwischenkriegszeit. Kożuchowski stellte die Darstellung der untergegangenen Monarchie bei ihren Gegnern, Kritikern und Sympathisanten dar, wobei allen gemein gewesen wäre, dass sie die Monarchie als unwiederbringbare Vergangenheit sahen, die bereits zu ihrer Zeit anachronistisch geworden wäre. Suppanz konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die politischen Diskurse Österreichs, wo alle politischen Lager die Zugehörigkeit zum Deutschtum betonten, wohingegen zur multikulturellen und multiethnischen Monarchie keine Bezüge hergestellt wurden. Der Vortrag von JAN RANDÁK (Praha) musste wegen Krankheit entfallen; die letzten beiden Vorträge untersuchten "Mitteleuropa" und "1918" in den Legitimierungsdiskursen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. GREGOR FEINDT (Mainz) zeigte auf, wie in Samizdat-Texten zwar eine De-Kontextualisierung der jeweiligen Mitteleuropa-Konzepte stattfand, dieser jedoch keine Re-Kontextualisierung, beispielsweise durch Diskussionen oder andere Bezugnahmen, folgte. HEIDEMARIE UHLS (Wien) Vortrag beleuchtete, wie sich anhand der Bezugnahme auf "1918" das politische Klima und die jeweiligen Konfliktlinien der Zweiten Republik ebenso ablesen lassen wie die zunehmende Entideologisierung des Politischen.

Die Abschlussdiskussion griff noch einmal die Frage nach den Gründen für die Aktualität des Empire-Begriffs auf, die sowohl in der Skepsis gegenüber der Hegemonie des Nationalstaats und seiner Homogenisierung-Strategien als auch in Rückzug und Selbstpreisgabe des Staates im Neoliberalismus gesehen wurden. Mit der Aufforderung, die historische Konfiguration des Imperiums nicht nur in Relation zur Nation, sondern auch zur Demokratie zu untersuchen sowie der Anregung, die Akteure des Imperiums sowie imperiale Praktiken und Handlungsweisen stärker in den Blick zu nehmen, wurden mit dem Ende der Tagung zugleich zukünftige historiographische und kulturwissenschaftliche Forschungsfelder benannt.

Konferenzübersicht:

Post Empire. Habsburg-Zentraleuropa und die Genealogien der Gegenwart.

Begrüßung: Michael Rössner (Wien / München), Johannes Feichtinger (Wien), Heidemarie Uhl (Wien)

Panel 1: Wissensproduktion - Identität/Konstruktionen
Chair: Birgit Wagner (Wien)

Stephan Wendehorst (Gießen / Wien): Der Imperial Turn in der Geschichtswissenschaft

Michael Rössner (Wien / München): Empire- vs. Nation-Building und die Rolle der Translation. Literatur als Konstruktionsort imperialen und nationalen kulturellen Gedächtnisses

Amália Kerekes (Budapest): Kleine ungarische Globalgeschichte. Zur Karriere des Topos "ungarischer Globus"

Panel 2: Wissensproduktion - Kategorisierungen & Klassifikationen
Chair: Peter Becker (Wien)

Wolfgang Göderle (Wien / Erfurt): Imperiales Wissen: Zensus, Karte und Museum. Landesvermessungen im Habsburgerreich und im Senegal in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Vergleich

Alexander Pinwinkler (Salzburg / Wien): "Volksordnung" gegen die drohende "Entdeutschung"? Historiographische Konstruktionen von "Ordnung" und "Differenz" in der Zwischenkriegszeit

Panel 3: Kulturelle Praktiken diesseits und jenseits des Nationalen
Chair: Kerstin Jobst (Wien)

Dietlind Hüchtker (Leipzig): Performative Performance. Die Räume des Politischen und die Praktiken der Differenz. Galizien, die Habsburgermonarchie und Europa

Reinhard Johler (Tübingen) "Hibridismus". Kulturelle "Mischungen" in der Habsburgermonarchie (und ihre Folgen)

Panel 4: Heterogenität & Hegemonie
Chair: Johannes Feichtinger (Wien)

Franz L. Fillafer (Konstanz): Vom Privatrechtsprimat zur Verfassungsgarantie. Die Hierarchisierung religiöser, ständischer und sprachlich-kultureller Differenzen im Rechtsleben der Habsburgermonarchie (1830-1859)

Börries Kuzmany (Wien): Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben: National-personale Autonomie im Spannungsfeld zwischen nationalen Registern und individuellem Bekenntnis

Panel 5: Gedächtnis & Hybridität
Chair: Heidemarie Uhl (Wien)

Moritz Csáky (Wien): Gedächtnis und Erinnerung in einem hybriden Kommunikationsraum

Andrei Corbea-Hoisie (Jassy): "Deutsch bis auf die Knochen". Czernowitz als Sinnbild kakanischer Kontinuität in der deutschen Öffentlichkeit der 30er Jahre

Podiumsdiskussion: Empire heute
Moderation: Helmut Konrad (Graz)
Ulrike von Hirschhausen (Rostock), Arno Strohmeyer (Salzburg), Philipp Ther (Wien), Stephan Wendehorst (Gießen/Wien)

Panel 6: Gedächtniskonkurrenzen nach 1918
Chair: Dirk Rupnow (Innsbruck)

Adam Kożuchowski (Warszawa): The Discreet Charm of Decadence: Remarks on the post 1918 Evolution of the Image of Austria-Hungary

Werner Suppanz (Graz): "Zum Glücke seiner Völker zerstört". Der Kampf um die Deutungsmacht über die habsburgische Vergangenheit in der österreichischen Zwischenkriegszeit

Panel 7: De/Legitimierungen
Chair: Werner Suppanz (Graz)

Jan Randák (Praha): Geschichtspolitik und Nation-Building. Die Gründung und Legitimierung der Tschechoslowakischen Republik

Gregor Feindt (Mainz): Wozu dient "Mitteleuropa"? Intellektuelle Grenzen und Grenzüberschreitungen im zentraleuropäischen Samizdat

Heidemarie Uhl (Wien): "1918" als ambivalenter Gedächtnisort in der Zweiten Republik

Conclusio & Abschlussdiskussion
Johannes Feichtinger, Heidemarie Uhl (beide Wien)

Citation
Tagungsbericht: Post Empire. Habsburg-Zentraleuropa und die Genealogien der Gegenwart, 21.10.2015 – 23.10.2015 Wien, in: H-Soz-Kult, 19.01.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6333>.
Editors Information
Published on
19.01.2016
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