B. Brendel: Konvergente Konstruktionen

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Title
Konvergente Konstruktionen. Eine Globalgeschichte des Staudammbaus


Author(s)
Brendel, Benjamin
Published
Frankfurt am Main 2019: Campus Verlag
Extent
519 S.
Price
€ 49,00
Reviewed for Connections. A Journal for Historians and Area Specialists by
Justyna Aniceta Turkowska, History, Classics and Archaeology, University of Edinburgh

Staudämme können auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken und dies in einem doppelten Sinne: historisch und historiographisch. Historisch betrachtet könnte man die modernen Staudämme mit ihren entfernten Verwandten in Verbindung setzen – jenen mit den Schwergewichtsmauern, die beispielsweise bereits im 3. Jahrtausend v. Ch. in Ägypten gebaut wurden, um die Wassermassen aufzuhalten – und von da aus ließen sich die unterschiedlichen Veränderungen und Baukonjunkturen nachverfolgen. Historiographisch wurde ihnen, vor allem in ihrer Funktion als technische Artefakte, bereits in den 1950-1960er Jahren eine gewisse, wenn auch zunächst eher positivistisch angehauchte Aufmerksamkeit zuteil. Um eine chronologisch angelegte Überblicksgeschichte des Staudammbaus geht es aber Benjamin Brendel ebenso wenig wie um eine Darstellung der modernen Staudämme. Seine im Zeitalter der globalen Erzählungen verfasste und eine breite Perspektive versprechende Studie nimmt drei Fallbeispiele — den Grand Coulee-Damm in den USA (1933−1941), den Damm von Mequinenza in Spanien (1955−1964) und den Assuan-Damm in Ägypten (1960−1971) — in den Blick und eröffnet eine praxeologisch-wissenshistorische und politisch-transglokale Perspektive auf die Geschichte des Betonstaudamms in den Jahren 1930−1970.

Mit ihrer auf die Untersuchung von Herrschafts- und Machtkonstellationen gerichteten Erzählung schließt sie an die jüngere, seit den späten 1990er Jahren einflussreiche Forschung zu Staudämmen und water history im Allgemeinen sowie an bestehende Ansätze der Kultur- und Geschichtswissenschaften an. Diese betrachten die Staudämme nicht nur in und durch ihre Physikalität, sondern lesen sie vielmehr als Ausdrucksformen staatlicher Machtlegitimierung und/oder staatlicher Modernisierungsvisionen. Sie hinterfragen kritisch die Performanz der Dämme und untersuchen diese, im Vergleich oder als einzelne Fallbeispiele, aus umweltgeschichtlicher, politischer, ethnographischer oder aber wissenshistorischer Perspektive.[1]

Von Letzterer inspiriert, versteht sich die Studie von Brendel als eine globale Ideen- und Wissensgeschichte, die die Globalität der staatlichen Machtansprüche in Bezug auf das jeweilige Dammprojekt „durch eine nationale und eine lokale Ebene“ (S. 35) erweitert. Die zentralen Fragen sind: „Wie wurden durch Staudämme Herrschaft und Macht konstruiert? Wie etablierte sich die Idee des Dammbaus im 20. Jahrhundert, wie wurde sie mit der Legitimation von Herrschaft verknüpft und wie wurde Macht am Ort des Dammbaus ausgehandelt?“ (S. 20). Das Untersuchungsfenster von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre ist dabei zum einen durch die Auswahl der Beispiele, zum anderem durch die materiellen und diskursiven Baukonjunkturen begründet. Die Zäsur der 1930er-Jahre folgt der Materialität des Stahlbetons, der seit den 1920er-Jahren als Baustoff verwendet wurde und der die gesamte Dammkonstruktion und -reichweite modernisierte. Die 1970er-Jahre dagegen markieren ein vorübergehendes Ende einer Staudamm-Ära, die erst langsam und dann verstärkt in die Kritik der aufkommenden Umweltbewegung geriet, folglich mit ausbleibenden Fördergeldern haderte und mit neuen Energiequellen konkurrieren musste (S. 25f.).

Brendel’s leitender ideen- und wissenshistorische Ansatz verspricht viel und ist umso spannender, als er zunächst fragen lässt, wie sich, wenn man das Nationale und das Lokale als eine löbliche Erweiterung betrachtet, eine globale Geschichte ohne diese historischen und räumlichen Bezüge überhaupt schreiben würde? Über das Nationale als einen der vielen möglichen geschichtlichen Referenzrahmen kann man streiten. Das Lokale lässt sich zwar auf unterschiedliche Weisen konzipieren, ist aber aus der relationalen Globalgeschichte aufgrund deren Dimension der situierten Verflechtung schwer wegzudenken. Ob es an dem Spagat zwischen der globalen Makroperspektive und dem glokalgeschichtlichen Ansatz oder an der methodologischen und konzeptuellen Vielfalt der Globalgeschichte liegt, dass gewisse theoretische Vorschläge und Versprechungen der Studie in ihren Ausführungen und/oder Anwendungen ungenügend und vage bleiben, ist aber vielleicht zweitrangig. Von Interesse ist vielmehr, wie die Geschichte der drei Staudämme erzählt wird und was sie uns über die globale Intensität und Deutung der Machtverhältnisse verrät. Und das tut sie, wenn man Brendel folgt, über drei Dimensionen, die sich jeweils nach der ideellen, nationalen und physischen Konstruktion des Staudammes richten. Die Studie ist entlang dieser Kategorien aufgebaut.

Der erste Aspekt — der ideelle — bietet spannende Einblicke in die ideen- und wissenshistorische Konstruktion des Staudammes, der als ein machtgenerierender infrastruktureller „Akteur“ durch diskursive Praktiken, mediale Repräsentationen wie auch über ästhetische (Utopie-)Visionen, künstlerische Zukunftsentwürfe und materielle Stärke zum politischen Symbol eines mächtigen und erfolgreichen Staates erhoben wurde. Der Prozess dieser Bedeutungsverdichtung wird entlang dreier Entwicklungslinien skizziert — entlang der konzeptuellen Entstehung und ästhetisch-technischen Realisierung der Baupläne, entlang der öffentlichkeitswirksamen Inszenierung der Staudämme sowie entlang der Aufstiegsgeschichten der Bauherren, die für lange Zeit diese Prozesse sowie die Baukonditionen und –sicherheitskonzepte im Alleingang bestimmten. Der Aufstieg des Staudammes zu einem Inbegriff des technischen Fortschritts und der gesellschaftlichen Modernisierung war, wie Brendel überzeugend darstellt, kein linearer Siegeszug, sondern vielmehr ein langer Prozess voller Rückschläge und Sackgassen, in dem die Erfahrungswerte und die Expertise der Bauherren zentral waren. Zwar wurden Ingenieurwissenschaften und Materialstudien als solche bereits um 1900 professionalisiert, dennoch hatte es jahrelange Versuche und einige gescheiterte Projekte gebraucht, um das optimale Baumaterial, die bestmögliche Korrelation zwischen der Mauerhöhe und -dichte und der zu stauenden Wassermenge etc. bestimmen zu können. Die Zuverlässigkeit und Unzerstörbarkeit der Dämme musste für die Öffentlichkeit, besonders in Zeiten der technischen (Un-)Sicherheiten und sich schnell ablösenden Erkenntnisse, dargeboten werden. Sie wurde durch „demonstrative Objektivität“ (S. 74) hergestellt, die vor allem photographische Dokumentierung und die darauf folgende Medialisierung der jeweiligen Planungs- und Bauschritte gewährleisteten. So konnten Ängste gebändigt, Sicherheiten simuliert und ein öffentlicher Zuspruch erreicht werden. Dieser wurde zudem durch weitere photographische Abbildungen, Modelldemonstrationen, Weltausstellungen oder aber durch die Schaffung touristischer Anreize am Leben erhalten. Gerade der Ausbau der touristischen Infrastruktur um die Dämme herum trug dazu bei, dass die Besuche der Dammstätte nicht nur eine neue Form der Freizeitgestaltung propagierten, sondern, wie Brendel für den amerikanischen Kontext deutlich macht, zu einer „patriotischen Pflicht“ (S. 124) erklärt wurden und somit die Staudämme zu identitätsstiftenden, nationalen Symbolfiguren erhoben.

Die nationale Komponente steht im Fokus des zweiten Teils, der das universell geltende und internationale Bauwissen im jeweiligen nationalen Rahmen beleuchtet. Die drei von Brendel anvisierten Beispiele werden hier sowie in dem folgenden dritten Teil als empirische Grundlage für die Analyse genommen. Der erste, der ideellen Konstruktion gewidmete Teil nutzt sie zwar gelegentlich als Illustration für bestimmte Ideenzirkulationen und -umsetzungen (S. 121−130), stützt sich aber zu großen Teilen auf andere Staudammprojekte, wie zum Beispiel den Staudamm am Dnepr. Einerseits bereichert dieses Vorgehen die Studie und die Multiplikation der Referenzen entnationalisiert, wie der Autor es auch beabsichtigt, die im ersten Teil dargestellte Wissensgeschichte des Staudammes. Andererseits fragt man sich, ob eine Wissensgeschichte, die auf den drei, durchaus national kodierten, aber nicht rein national diskutierten und umgesetzen Beispiele aufbaut, nicht spannender und erkenntnisreicher wäre. Eine stärkere Referenzfixierung hätte die internationalen und globalen Wissens-, Ideen-, Menschen- und Materialitäten-Flows und Verflechtungen stärker sichtbar gemacht und somit vermutlich beide, die universelle wie auch die nationale Dimension, besser zur Geltung gebracht. Brendel entschied sich aber für eine stärkere Trennung der Perspektiven und so lässt sich die Implementierung der international ausgehandelten Utopie- und Modernisierungsvisionen, die teilweise anhand anderer Beispiele skizziert werden, in ihrer rein nationalen Geschlossenheit betrachten. Auffällig ist dabei, dass alle drei Projekte ähnliche Ziele (Steigerung landwirtschaftlicher Ressourcen, Landerschließung und -umverteilung, Elektrifizierung) verfolgten und dass die Dämme für ähnliche Propagandazwecke und mit ähnlichen Strategien entwickelt wurden. Dämme wurden meist als Krisenlösungen eingesetzt. Durch die Inszenierung der durch sie zu erreichenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontrollierbarkeit wurden sie zudem „zur sekundären Religion“ (S. 255) erklärt. Dabei bedienten sich die Herrschaftseliten mehrerer, oftmals nicht ganz kompatibler, Rechtfertigungsdiskurse und öffneten somit ein breites Spektrum an Identifikationsangeboten, die situativ zur Mobilisierung aller gesellschaftlichen Gruppen, wenn auch in ihrer Singularität, eingesetzt wurden und so einen „konsensuale[n] Bezugspunkt“ (S. 325) schufen.

Der letzte Aspekt — der physische — ist entlang der lokalen Konflikte um die jeweiligen Staudammbauten strukturiert. Dieser Teil gewährt interessante Einblicke in die die Dammkonstruktionen begleitenden Aushandlungsprozesse und lokale wie auch überregionale und im Entscheidungszentrum geführte Machtkämpfe, hat aber mit der eigentlichen Physikalität der Staudämme wenig zu tun. Somit ist die Überschrift irreführend. Das Aufgreifen der Kategorie der Physikalität lässt eine stärkere praxeologische Perspektive sowie einen Fokus auf die materielle agency der Dämme erwarten. Leider vergeblich. Der Damm in seiner performativen und materiellen Konstruktion bleibt weiterhin verborgen und stumm. Stattdessen wird eine, zugegeben sehr spannend erzählte, lokale Perspektive geboten und es werden Zentrum-Peripherie-Dynamiken bzw. lokale Strategien diskutiert, die sich gegen die staatlichen, auf human engineering ausgelegten Subjektivierungsversuche richteten. Am Grand Coulee-Damm wurden diese vorwiegend von der indigenen Bevölkerung eingesetzt, die ohne den Staudamm als solchen in Frage zu stellen, ein Mitspracherecht einforderte und dieses über romantisierte Vergangenheitsvorstellungen und einen Anspruch auf Gewohnheitsrechte zu sichern suchte. Am Mequinenza-Damm unterlagen die Konflikte einer historischen Kontinuität. Es ging um den vor Ort weniger willkommenen Übergang zu einer staatlich zentralisierten Moderne und um gesellschaftliche Selbstverwaltungskonzepte, die vor Ort traditionell linksorientiert, wenn nicht sogar anarchosyndikalisch, waren. Konkret wurde der Konflikt über die Energieversorgungskonzepte (Kohle versus Elektrizität) sowie Minenenteignungen und Umsiedlungen ausgetragen. Mit den beiden letzten Schritten zielte der Staat darauf, eine Desintegration der lokalen Bevölkerungsgruppe, die – da nicht gehorsam – als problematisch erachtet wurde, zu erreichen, um sich somit die alleinige Macht zu sichern. Die Auseinandersetzung um eine Vergangenheitsdeutung und eine gewisse Skepsis gegenüber den staatlichen Modernisierungsentwürfen waren auch am Assuan-Damm in Ägypten vernehmbar. Im Zentrum der Kontroverse standen hier die vor Ort lebenden und zur Umsiedlung verbannten Nubier sowie deren Kultur. Als „Kulturerbe“ sollte sie gerettet werden, wurde jedoch sowohl von den ägyptischen Staatsrepräsentanten als auch von der UNESCO und der internationalen Ethnographengemeinschaft schematisch durch einen colonial gaze betrachtet. In einer Langzeitperspektive führte das zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Enteignung und Bevormundung der Nubier, die zwar nicht von allen Seiten intendiert, dennoch von allen mitgetragen wurde.

Auf alle drei Fallbeispiele blickend, lässt sich das machtgenerierende und gesellschaftstransformierende Potenzial der Staudämme erkennen. Unabhängig von politischem System und ideologischer Herrschaftsprägung wurden Dämme überall zur Legitimierung staatlicher Macht eingesetzt. Sie wurden „zur Schule der Nation“ (S. 439) und zu wichtigen Referenzpunkten eines neuen Glaubenssystems namens verstaatlichter Modernisierung und gesellschaftlicher Revitalisierung ausgerufen. Indem Staaten sich in ihrer Rechtfertigungsrhetorik vieler Vergangenheitsbilder bedienten und erfolgsversprechende Zukunftsdeutungen anboten, verliehen sie den neuen Gesellschaftsentwürfen eine historische Kontinuität und fast unanfechtbare Wirkmächtigkeit. Der internationale Expertenaustausch und dessen Kooperation, die die Konzipierung der Staudämme überhaupt erst ermöglichte, verliefen dabei quer durch die ideologischen und politischen Loyalitäten. Schließlich wurden beide vorwiegend von den sich als apolitisch betrachtenden und so auch stilisierten Technokraten durchgeführt, die „in einem symbolischen Akt über den Nutzen der Bauwerke für die Menschen und die Zukunft der Welt“ (S. 152) sprachen und somit als Garanten einer Globalisierung technopolitischer Diskurse galten. Dämme waren, wie Brendel überzeugend herausarbeitet, beides: eine geopolitische Waffe des Kalten Krieges, die verstärkte Spionage und einen regelrechten Wettbewerb förderte, und eine Verständigungsressource, die eine intensivierte Kommunikation und stärkere Durchgängigkeit des Nylon Curtain [2] möglich machte. Dies waren sie auch in den nationalen Kontexten — ein wirksames Mittel zur gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ressourcenumverteilung sowie eine Bezugsgröße für gemeinsame gesellschaftliche Zukunftsvisionen von nationalem Fortschritt und Wachstum.

Die Studie von Benjamin Brendel ist ein spannender, stilsicher geschriebener und lesenswerter Beitrag zur Geschichte der Staudämme im 20 Jahrhundert. Die Struktur des Narrativs entlang der drei leitenden Komponenten — ideelle, nationale und physische Konstruktion — macht die Lektüre thesenfokussierter, wenn auch ihr einige repetitive Stellen geschuldet sind. So werden nicht nur einige Aussagen mehrfach betont, sondern auch die theoretischen Einschübe oftmals von dem gesamten Konzept der Arbeit losgelöst und eher situativ besprochen. Dies hat den Vorzug, dass die theoretischen Konzepte, die für bestimmte Gedankenzusammenhänge inspirierend waren, stets kontextnah erläutert werden. Gleichzeitig erweckt diese Vorgehensweise aber den Eindruck, dass sie mehr der Vorstellung der vom Autor bevorzugten bzw. als spannende analytische Ergänzung zu vorgesehenen Theorien dienen, als dass sie der Studie ein starkes theoretisches Rückgrat verliehen. Oftmals hätte es auch gereicht, gerade die gängigen theoretischen Konzepte wie die von Benedict Anderson, Ludwik Fleck, Bruno Latour oder aber Roland Barthes, in Fußnoten zu erwähnen, um den sonst angenehm gestalteten Lesefluss nicht zu stören.

Die Studie stützt sich auf eine breit angelegte Literatur- und Quellenrecherche, die allerdings, vor allem für das ägyptische Fallbeispiel, ein wenig zu wünschen übrig lässt. Die Herausforderung, allen Fallbeispielen gerecht zu werden, liegt aber in der Natur globalgeschichtlicher Studien und lässt sich vermutlich nie, ohne dass man Abstriche macht, auflösen. Was in der Studie ein wenig untergeht, ist ferner der gender-Aspekt, der lediglich kurz angesprochen, aber nicht ausgeführt wird. Die Bemerkung des Autors bezüglich der weiblichen Begleiterrolle bei den Expertenkonferenzen wie der World Power Conference und der International Commission on Large Dams (S. 169) lässt beim Leser oder der Leserin Fragen nach weiblicher Partizipation in den Entscheidungs- und Planungsprozessen offen sowie danach, inwiefern und wie Frauen als unsichtbare Akteure präsent waren und wie sie die Prozesse beeinflussten. Das im Titel geäußerte Versprechen, eine Globalgeschichte der Staudämme zu schreiben, wurde zwar nicht ganz eingelöst, hätte aber allein schon aufgrund der gewählten Beispiele und der am Ende doch sehr stark national orientierten Darstellung nicht gewährleistet werden können. Nichtsdestotrotz liefert Brendel eine solide, veranschaulichende, detailreiche und hochspannende Studie, die viele neue Erkenntnisse über die global konzeptualisierte Ideen- und konkrete Entstehungsgeschichte von (einigen) Staudämmen bietet.

Anmerkungen:
[1] Siehe u.a.: Allen Isaacman / Chris Sneddon, Towards a Social and Environmental History of Building of Cahora Bassa Dam, in: Journal of Southern African Studies, 26 (2000) 4, S. 597−632; David Blackburn, The Conquest of Nature. Water, Landscape and the Making of Modern Germany, London 2006; Maria Kaika, Dam as Symbol of Modernisation: The Urbanisation of Nature Between Geographical Imagination and Materiality, in: Annales of the Association of American Geographers 96 (2002) 2, S. 276−301; Klaus Gestwa, Die Stalinschen Großbauten des Kommunismus. Sowjetische Technik- und Umweltgeschichte, 1948-196, München 2010.
[2] Vgl. György Péteri, Nylon Curtain — Transnational And Transsystemic Tendencies in the Cultural Life of State-Socialist Russia and East-Central Europe, in: Slavonica, 10 (2004) 2, S. 113−123.

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27.11.2020
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